Posts by LightningBrothers

    Einen schönen guten Abend!


    Wenn ich lese, die Oberfläche reagiert verzögert oder auch teilweise gar nicht: hast du rein zufällig für das Programmieren auch den Programmer geöffnet? Falls ja, wird es insgesamt besser, wenn du diesen schließt, das Projekt speicherst und dann die komplette Software einmal neu startest?


    Dies erstmal so auf die Schnelle. Ansonsten könnte es ggf. hilfreich sein, dass du dein Projekt einmal zur Verfügung stellst. Vielleicht sieht der ein oder andere (mich eingeschlossen) (einen) individuelle(n) Fehler, wenn wir direkt in dein Projekt schauen können.


    Viele Grüße, Stefan.

    Ist es denn geplant Potis wieder einzuführen ?

    Formulieren wir es so: wenn du ein Ticket in unserem Bugtracker anlegst, dann geht der Wunsch zumindest hier im Forum nicht unter. ;)


    Ein pauschales Nein gegenüber weiteren, neuen Steuerelementen für das Softdesk habe ich definitiv nicht vernommen. Vielmehr ist es einfach eine Frage der Zeit, wie viel hier für die Entwicklung aufgebracht werden kann bzw. ein jeder aufbringen möchte. Daraus ergibt sich dann, was man schneller umsetzen kann und was eher geschoben werden muss.

    Moin moin!


    Die Fragen, die sich mir hier stellen: möchtest du sie temporär für einen Abend in den Garten stellen oder quasi dauerhaft? Die andere Frage: zu welcher Jahreszeit?


    Für eine temporäre Angelegenheit nutze ich folgende Hauben: Thomann LED Par Rain Cover. Temporär soll in diesem Kontext bedeuten, dass ich das Equipment eben am gleichen Tag in der Regel auf- und auch wieder abbaue und auch die ganze Zeit vor Ort bin. Ist da ein längerer unbeaufsichtigter Zeitraum dazwischen, greife ich nur zu entsprechend von Haus aus Outdoor-fähigem Equipment.


    Für eine einfache Beleuchtung im Garten gibt es auf mittlerweile recht günstige Lampen mit fester Farbe, sodass dies ggf. der bessere Weg sein sollte, als Indoor-Equipment für längere Zeiträume Outdoor-fähig zu machen.


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo Maurice,


    du kannst einem Softdesk nur die Elemente hinzufügen, die auch in der Auswahlliste zu finden sind. Falls du dich aber jetzt fragst: "es gab doch mal ein Poti...". Ja das ist richtig. Das gab es noch bis DMXControl 3.1.3. Im Zuge der kompletten Neuentwicklung des Softdesks mit bzw. für DMXControl 3.2 und folgende hat dieses Steuerelement (noch) nicht wieder Einzug erhalten.


    Was du aber trotzdem beachten solltest: insbesondere für die Slider und Buttons findest du mehrere unterschiedliche Styles neben den Default-Style. Vielleicht findest du darunter etwas, was du stattdessen verwenden kannst.


    Viele Grüße, Stefan.

    Also... Den DMX-Kanal 20 (Derby-Motor) packst du ins DDF für den Derby selbst und definierst ihn als rotation-Element. Den Dimmer (DMX-Kanal 21) fügst du ins Control-DDF, weil dieser ja mehrere Geräte beeinflusst - nämlich die vier LED-Spots und den Derby.


    Bei der späteren Ansteuerung hat dieser DMX-Kanal eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Der HAL fügt sowohl den LED-Spots und auch dem Derby einen virtuellen Dimmer hinzu, weswegen der Dimmer auf DMX-Kanal 21 in der Regel auf 100% steht. Hier kannst du die Definition im DDF sogar dahingehend erweitern, dass dieser standardmäßig auf 100% gesetzt ist.

    XML
    <dimmer dmxchannel="20" defaultval="100" />

    Trotz dieser Vorgabe bleibt der Masterdimmmer für die fünf Geräte weiter in deinem Zugriffsbereich. Die Alternative wäre, du lässt den Zusatz defaultval weg und setzt den Wert über eine separate Cuelist auf 100%, die du dann manuell startet.

    Moin moin!


    Ein erster Tipp: nutze noch lieber den 39-Kanal-Modus, weil du da die beiden Scanner einzeln ansprechen kannst.


    Der zweite Tipp: betrachte jede Komponente / Effekt als einzelnes Gerät für sich, als ob du hier einfach eine Quer-Pipe selbst vier einzelne LED-Spots, einen Derby-Effekt und die beiden Scanner montiert hättest. Folglich baust du dir für jede unterschiedliche Komponente ein DDF, das heißt auch einzelne Dateien: also eins für einen LED-Spots, eins für den Derby und eins für den Scanner. Den Dimmer für die Helligkeit der LED-Spots und des Derbys packst du gemeinsam mit den Regler für die UV-LEDs und die internen Programme in ein übergeordnetes "Steuer-DDF". Wie das gemeint ist, kannst du zum Beispiel in unserem DDF-Tutorial für eine LED-4er-Bar nachlesen.


    Solltest du aber nun weitere Fragen haben, melde dich gerne. :)


    Viele Grüße, Stefan

    Guten Abend Martin!


    Als ich seiner Zeit das Live-Tutorial "Clubshow mit DMXControl 3" aufgezeichnet habe, habe ich natürlich einen Rundumschlag gemacht, um möglichst alle Bereiche von DMXC3 unter einem durchgängigen Motto bzw. Oberthema zu betrachten und das Zusammenspiel der Bereiche in diesem Kontext zu zeigen. Deswegen sind es bewusst auch nicht nur zwei oder vier Geräte geworden, mit denen ich als dies zeigte.


    Deine Frage

    Ist DMX Control nicht etwas übermotorisiert für mein kleines Projekt?

    würde ich mit "lieber haben als brauchen" beantworten. ;)


    In deinem Kontext musst du dir natürlich im ersten Step keine so "große" Anzahl an Cuelists erstellen und ein eigenes Softdesk bauen. Wenn ich das runterbreche, dann kommst du vielleicht mit drei bis vier Cuelists aus, die du dann der Einfachheit halber über die Executoren ansprichst. Soll heißen: du baust dir am Anfang beispielsweise eine Cuelist, wo ein paar ruhige Lichtstimmungen enthalten sind und eine zweite, die ein bisschen mehr Dynamik beinhaltet. Dazu noch zwei Cuelists für manuelle Effekte wie zum Beispiel einen Blinder oder einen Strobe-Effekt und schon verfügst du bereits über ein kleines nettes Setup. Die besagten Lichtstimmungen umfassen in diesem Fall alles: Effekte auf dem Dimmer, Farbe und auch Bewegungen bzw. ansprechende Positionen - eben das, was ich mit den Cuelists gemacht habe, die ich in meinem Tutorial den Executoren zuordnete. Während es bei mir Cuelists mit nur einer Cue waren, kannst du eben auch noch weitere Cues mit weiteren Lichtstimmungen hinzufügen, die du dann entweder automatisch durchlaufen lässt oder manuell weiter schaltest. Damit bist du am Anfang wirklich nur in wenigen Teilen von DMXC3 unterwegs, was aber wie gesagt kein Ausschluss-Kriterium ist, dennoch mehr in der Hinterhand zu haben.


    Bestes Beispiel bei mir: im Wohnzimmer stehen bei mir vier LED-Scheinwerfer, die bei einem Filmabend ein nettes Ambiente bereiten. Auch hier nutze ich DMXC3, selbst wenn ein einfaches DMX-Pult ausreichen würde.


    Solltest du dann mit der Zeit merken, du brauchst nach und nach weitere Cuelists etc. und du dir reichen die Executoren nicht mehr aus, hast du eben dann immer noch die Möglichkeit, ein Stück in die Richtung zu gehen, die ich in meinem Tutorial vorgestellt habe.


    Ist für Nutzung eines mobilen Bediengerätes ein günstiges DMX interface supported, das im LAN/WLAN funktioniert oder komme ich um ein ART-NET nicht herum?

    Wenn du sowieso schon ein Switch in unmittelbarer Nähe hast, dann würde ich dir in der Tat ein Art-Net-Node empfehlen. Wenn ein bisschen Selbstbau für dich kein Problem ist, dann werfe mal einen Blick in das Angebot von Ulrich Radig. Denn wenn du ein Art-Net-Node nutzt, kannst du (d) einen Laptop per WLAN die Art-Net-Daten rausschicken lassen. Bei solch kleinen Setups - gerade in den heimischen vier Wänden - ist das soweit möglich. Möchtest du dein Smartphone bzw. ein Tablet nutzen, wäre mit die einfachste Lösung, auf den Laptop per klassischer Remote-Desktopverbindung zuzugreifen. Da hast du zum aktuellen Zeitpunkt mit den geringsten Konfigurationsaufwand - hier würde ich dir ggf. nur ein einfaches Softdesk empfehlen, damit die Steuerung etwas komfortabler wird. Alternativ kannst du auch einfach eine Funk-Tastatur nehmen.


    Ich hoffe, du konntest meinen Ausführungen folgen. Sollten dennoch Fragen offen geblieben sein oder neue kamen hinzu: bitte melden. :)


    Viele Grüße, Stefan.

    Dass du das Showtec Net 2/3 bzw. 2/5 und auch die angesprochenen Nodes von Ulrich Radig nicht auf der Liste der kompatiblen Interfaces findest, ist einfach dem begründet, dass es sich hier um (klassische) Art-Net-Nodes handelt. Da hat DMXControl 3 und jede andere Software, die Art-Net ausgibt, so gesehen erst einmal keinen Einfluss drauf. DMXC3 schickt die Art-Net-Daten in das lokale Netzwerk und jedes Gerät (es gibt ja auch verschiedene Moving-Heads etc., die man direkt per Art-Net anspricht), welches Art-Net versteht, übernimmt diese und setzt sie dann um - bei Art-Net-Nodes eben in ein klassisches DMX-Signal. Folglich gibt es bei Art-Net eigentlich keine Grenze dahingehend, wie viele Art-Net-Nodes du gleichzeitig in deinem Netzwerk nutzt. Vielmehr ist der eigentlich limitierende Faktor die verfügbaren IP-Adressen. DMXC3 als Sender der Daten ist da gänzlich außen vor.


    Der Vorteil an Art-Net-Nodes mit zwei oder mehr Ausgängen ist eben in der Tat, dass du zum einen eben die Anzahl an DMX-Universen damit erhöhen kannst. Umgekehrt lässt sich das Art-Net-Node und auch DMXC3 so konfigurieren, dass auf allen Ausgängen beispielsweise das 1. DMX-Universum ausgegeben wird, was dir dann einen klassischen DMX-Splitter spart.


    Hinsichtlich der Synchronität gibt es bei Art-Net so keine Probleme, erst recht, wenn alles per Kabel läuft. Wenn man vielleicht ganz akribisch sucht, kann man vielleicht einen Versatz von wenigen Millisekunden zwischen dem DMX-Signal feststellen, schickt man das gleiche Signal einmal über ein USB-DMX-Interface und einmal per Art-Net raus. Aber wie gesagt: theoretisch und auch nur, wenn du ein aktives USB-DMX-Interface wie beispielsweise eben das Nodle oder ein DE-Interface nutzt. Bei anderen USB-DMX-Interfaces kann die Welt genau umgekehrt aussehen.


    Wenn du hierzu ein leichtes Gefühl bekommen möchtest: in meinem Live-Tutorial "Clubshow mit DMXControl 3" findest du genau diese Konstellation vor: Geräte die per Art-Net und Geräte, die mit einem Nodle R4S angesprochen werden.

    Hallo Boris,


    deine Frage würde ich der Vorsicht halber mit einem Jein beantworten (dazu mehr im dritten Absatz). Zuvor an dieser Stelle ein herzliches Willkommen hier im Forum! 8)


    Grundsätzlich ist es mit DMXControl 3 möglich, mehrere USB-DMX-Interfaces anzusprechen und über diese dann auch die Anzahl der ansteuerbaren DMX-Universen zu erweitern. Im Falle der USB-DMX-Interfaces, die sich eindeutig identifizieren können, weil sie zum Beispiel ihre Seriennummer an den PC übermitteln (und damit auch an DMXC3), klappt das einwandfrei. Ich selbst besitze hier beispielsweise mehrere Nodle R4S und auch ein selbst gebautes Nodle U1.


    Wo ich mir aber nicht sicher bin, wie sich das mit den USB-DMX-Interfaces verhält, die in DMXC3 unter die Kategorie der "Non auto detect interfaces" fallen, also die USB-DMX-Interfaces, die du manuell einrichten musst zum Beispiel durch das Auswählen des COM-Ports. Ich habe nie solche USB-DMX-Interfaces besessen, um da eine klare Aussage zu machen.


    Wenn du aber in der Summe ein bisschen flexibler bleiben möchtest und du den etwas höheren Konfigurationsaufwand nicht scheust, dann bietet dir Art-Net das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, wenn du drei oder vier DMX-Universen benötigst. Dies für den Moment erst einmal als Ausblick.


    Ich hoffe, ich konnte deine Frage soweit beantworten. Wenn nicht, bitte nachhaken. :)


    Viele Grüße, Stefan

    Moin...


    Ich habe mal in die Bedienungsanleitung geschaut. Spontan fällt mir hier ein, die vier Strobe-LEDs als eine monochrome Matrix abzubilden. Dann hast du auf alle Fälle den gesamten Block, aus dem du erkennen kannst, wo sich diese befinden. Ob du dann noch hergehst, die Strobe-LEDs darüber nochmal einzeln zu patchen, kannst du ja unabhängig entscheiden - je nachdem, wie ausgefallen deine Effekte werden.


    Viele Grüße, Stefan


    PS.: Ich habe deinen Thread nun direkt im Anschluss in den Bereich zu den DDFs für DMXC3 verschoben - denn es handelt sich ja um eine Frage zu einem DDF und das passt da genauso hin wie die Wünsche nach neuen DDFs. :)

    Guten Morgen,


    der pragmatischste Ansatz wäre hier, die Vorgabefarbe (Defaul color) in den Einstellungen der Geräte von weiß auf schwarz zu setzen. Lädst du dann das Projekt einmal neu, sollte sich dein Problem soweit erledigt haben.


    Unabhängig davon: mittels der Szenenzeitkonfiguration (Cue Timing Editor) hättest du dir zumindest die beiden getrennten Cues sparen können.


    Dass sich DMXControl 3 an dieser Stelle initial so verhält, ist im Übrigen dem Gedanken geschuldet, dass so sofort etwas zu sehen ist, sobald du den Dimmer hochziehst und ggf. den Shutter öffnest, wie es bei Moving-Heads bzw. Scanner mit Farbrad oder CMY-Farbmischung der Fall ist. Diese leuchten ja beim Hochziehen des Dimmers auch direkt in weiß. Das ist etwas ausführlicher im Artikel zum Hardware Abstraction Layer (HAL) beschrieben.


    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.


    Viele Grüße, Stefan.

    Hallo Oliver!


    Willkommen in der Welt von DMX und hier im Forum von DMXControl Projects e.V. :)


    Um dein Ziel zu erreichen, musst du die Moving Heads entweder mit einem DMX-Pult ansprechen, das mehrere vorprogrammiere Abläufe (so genannte Chaser) wiedergeben kann oder du nutzt eine Softwaresteuerung wie zum Beispiel DMXControl, in dem zugehörigen Forum du gelandet bist. Hier musst du dir dann ein USB-DMX-Interface zulegen, damit der PC die Informationen auch an die Geräte senden kann.


    Egal welche Variante du aber wählst: hier musst du dann alles selbst vorbereiten. Das heiß, du sagst wie hell deine Geräte leuchten sollen, ob sie sich bewegen oder eine fahren bestimmte Position fahren und du wählst das Muster (Gobo) aus. Und natürlich wählst du die gewünschte Farbe. Viele Geräte besitzen zwar interne Abläufe / Programme, diese sind aber üblicherweise fest einprogrammiert und können nicht von außen beeinflusst werden.


    Dies einmal so auf die Schnelle für den Einstieg. Vielleicht bekommst du damit schon einmal eine grobe Idee, wo die Reise hingeht. Solltest du weitere Fragen haben, melde dich.


    Viele Grüße, Stefan.

    cooltour ja... in der Tat... In der deutschen GUI steht an der Stelle in der Tat "Dreisatz". Schande auf mein sowieso schon nicht mehr so üppiges Haupt, dass ich dies nicht wie sonst direkt als Beisatz in meinem vorherigen Post eingefügt habe... :D


    in der midi-message steht einfach "116" drin (data2). ich könnte das auch umrechnen, wenn etwas anderes benötigt wird.

    Ich gehe mal davon aus, dass dieser Wert bei dem einen Song eben 116 lautet und bei anderen Song andere Werte annimmt. Wenn ich das so herauslese, dann ist das genau die Grundlage, für das, was ich oben geschrieben habe. Wieso musst du nun aber umrechnen? In DMXC3 wird für Fader der Wertebereich auf 0 bis 1 gesetzt, um eben universell arbeiten zu können, damit das Umrechnen zwischen einzelnen Nodes wegfällt. So ist es damit auch bei ankommenden MIDI-Signalen, die als Fader bzw. Encoder in der MIDI-Konfiguration hinterlegt sind. Aus dem Wertebereich für MIDI von 0 bis 127 wird eben in DMXC3 intern erstmal 0 bis 1. Möchtest du nun aber wieder den originalen Wertebereich von MIDI erhalten, musst du das eben hochskalieren (umrechnen). Dafür gibt es eben in DMXC3 den Dreisatz (Rule of Three) Node. Hast du diesen so konfiguriert, dass der ankommende Wertebereich von 0 bis 1 auf 0 bis 127 hochgerechnet wird, hast du im Graphen hinter dem Dreisatz-Node wieder den Wert, den du per MIDI an DMXC3 geschickt hast.


    Was du aber auch machen kannst - das ist ja in der Doku zum Node beschrieben: du kannst den Wertbereich auf der Ausgangsseite auch verschieben. Beispiel: deine Songs laufen gerne auch mal mit 150 BPM, dann kommst du aber mit dem ursprünglichen Wertebereich von MIDI mit 0 bis 127 nicht hin, um den Wert direkt zu übermitteln. Wenn du aber nun im Node festlegst, dass der Ausgangswertebereich von 40 bis 167 reichen soll, addierst du damit automatisch immer 40 (BPM) drauf. Ich gehe nämlich mal davon aus, dass du keine Songs zeigst, die mit 39 BPM oder weniger laufen. ;)


    aber welches Datenformat benötigt denn der Speed Master 1 für BPM?

    Der Geschwindigkeits-Master- (Speed Master-) Node erwartet am BPM-Eingang einen Zahlenwert - dem entsprechend 116 (BPM), 98,2 (BPM). Wenn du also das Verbindungsset (Connectionset) bereits so vorbereitet hast, kannst du das Dreisatz-Node direkt mit dem BPM-Eingang verbinden. Sobald du andere MIDI-Werte sendest, kannst du den BPM-Wert darüber exakt zwischen 0 und 127 festlegen.


    und wozu benötige ich den Sync-Input?

    Der Sync-Eingang dient einfach dazu, den Geschwindigkeits-Master (Speed Master) wieder auf Takt zu bringen. Einfaches Beispiel: wenn ein Song zu Ende ist, läuft der Geschwindigkeits-Master erstmal mit der zuletzt gesetzten Geschwindigkeit weiter. Da du ja nun nie den alten Takt trifft, wenn du mit einem neuen Song weiter machst, solltest du eben den Takt des Geschwindigkeits-Masters aktualisieren.


    Ich hoffe, du kommt mit dem nun deutlich ausführlicheren Beitrag weiter. :)

    Moin Andre


    ich habe den Start über eine Midi-Note problemlos hinbekommen. das war einfach und klappt zuverlässig.

    Das klingt schon einmal sehr gut :)



    1. [...] wäre dann der gesamte song eine Cuelist mit 100 cues oder gibt es da noch andere wege?

    Da gibt es kein richtig und falsch. Vielmehr ein "wie viel Aufwand bist du bereit, in die Verlichtung eines Songs zu stecken". In DMXC3 kannst du mittels so genannter Special Cue auch andere Cuelists starten und stoppen. Das Konzept habe ich bei meinen beiden Shows aus der besagten News verfolgt. Dass es so viele Cues sind, lag aber eben daran, dass insbesondere der Song von Jack Ü eben viel mehr individuelle Akzente hat, die es zu beleuchten galt. Hinzu kam halt auch die Anzahl an Geräten, die ich in die Show eingebunden habe.


    Möchtest du am Anfang passendes Licht haben, was zwischen Strophe, Bridge und Refrain unterscheidet, dann sind es pro Song bei einem einfachen Song vielleicht nur 10 bis 15 Cues. Das gilt übrigens auch, wenn du dynamische Effekte (Sinus-Effekt auf dem Dimmer, Kreisbewegung auf der Position) mit den Cues abspeicherst. DMXControl 3 unterscheidet hier nicht zwischen statischen Szenen und dynamischen Lichteffekten.


    2. [...] was muss ich nun tun, damit DMXC die info aus "data2" in eine integer zahl umwandelt und den wert dann in den master-BPM überträgt?

    Überträgt du über die MIDI-Note den benötigten BPM-Wert? Dann musst du den hier mittels des Rule of Three Nodes den ankommenden und Wertebereich 0 bis 1 wieder auf 0 bis 127 hochskalieren. Dann kannst du den BPM-Wert an das Speed Master Node für den Speed Master übergeben, den du in der betreffenden Cuelist nutzt.


    Ggf. solltest du dann aber noch eine zweite MIDI-Node vorbereiten, die ggf. den Sync-Input des Speed Master Node betätigt.


    Viele Grüße, Stefan

    Hallo Andre!


    Grundsätzlich kannst du erstmal per MIDI Signalen in DMXC3 beliebige Aktionen auslösen, was damit dann auch das Starten von kompletten Lightshows oder nur bestimmten Effekten / Lichtstimmungen beinhaltet. Wo du dir dabei selbst im Klaren sein musst: wie weit möchtest du es treiben?


    Natürlich lässt sich ein Song in DMXC3 vollständig von A bis Z verlichten. Das habe ich zum Beispiel in meinem Live@Work-Bericht mit dem Titel Out of the box vorgestellt. Hier musst du "nur" dafür sorgen, dass DMXC durch einen einzigen und eindeutigen MIDI-Befehl die richtige Lightshow startet. Der Rest läuft dann in DMXC ab.


    Die andere Variante ist: du überlegst dir mehrere Lichtstimmungen, die du dann entsprechend auch innerhalb des Songs durchwechselst - analog zu deiner Gitarre. Damit hast du dann entsprechend mehrere MIDI-Befehle, die du an den entsprechenden Stellen im Liveplayer platzierst. In DMXC ist dann ein einfaches hin- und herspringen zwischen den Lichtstimmungen ohne jeglichen Zeitbezug.


    Um das MIDI-Signal nach DMXC zu bekommen gehst du nicht anders vor, als wenn du einen klassischen MIDI-Controller anschließt und einrichtest. Ich habe mal die Suche hier im Forum bemüht und würde ich für den Moment mal auf die folgenden Threads verweisen, wo das Thema ebenfalls bereits angeschnitten wurde:

    Ich hoffe, du kommt mit diesen Informationen ein Stück weiter. Wenn nicht, bitte melden.


    Viele Grüße, Stefan

    Guten Abend Andre,


    ja, das ist so richtig. DDFs in einem Projekt müssen durch aktive Aufforderung aktualisiert werden, damit die Projekte so für sich genommen soweit immer funktionieren, auch wenn das DDF auf der Festplatte entweder gar nicht (mehr) vorhanden ist oder unbemerkt aktualisiert wurde, was für deinen Anwendungsfall aber vielleicht nicht hilfreich ist.


    Auf diesen Punkt sind wir genau auch in unserem Livestream zum Schreiben von DDFs ab 1:51:55 eingegangen, wie das sich mit dem Aktualisieren verhält. Sofern du mir / uns nicht folgen kannst, melde dich gerne wieder.


    Viele Grüße, Stefan.


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    Hmmm... okay... so weit hatte ich im ersten Schritt nun noch nicht probiert.


    Aber ich habe in der Zwischenzeit nun selbst nochmal etwas ausprobiert und konnte damit das Projekt "reparieren". Zumindest lädt es bei mir in der beigefügten Version in DMXC 3.2.3 ohne Fehlermeldungen und mit allen drei MIDI Rulesets.


    Bei meinen Tests hierfür konnte ich deine Beobachtungen ebenfalls nachvollziehen, wo offenbar noch ein Bug im MIDI-Bereich in der 3.2.3 existiert. Das dritte Ruleset für den Out-Bereich verschwand bei mir nämlich auch. Von daher würde ich dir empfehlen, erstmal etwas kleinschrittiger mit dem MIDI-Out-Bereich zu arbeiten oder eben darauf im Moment zu verzichten.


    Wenn du zwingend dein Licht mittels Tablet steuern möchtest, werfe ich für den Übergang mal in den Raum: Remote-Desktopverbindung. Die entsprechende App gibt es fürs Tablet ebenfalls und dann steuerst du dein Projekt mittels Softdesk.

    Schaue mal, ob im Input Assignment wirklich alle Graphen vollständig geladen werden oder ob in welchen noch "Empty" steht. Wenn das der Fall ist, hast du möglicherweise noch nicht alle bzw. die richtigen Backtracks aktiviert. Ansonsten kannst du den entsprechenden Output aus dem Graphen löschen und dann eben das Projekt speichern, schließen und neu laden.