Planung und Aufbau vom Softdesk, Input Assignment, Cues und Cuelist

  • Moin,

    Das kannst du mit dem besagten Cue Timing Editor realisieren, wenn du Dimmer und Farbe gemeinsam in einer Cue speicherst. Aber da ich dir eher empfehle, dies zu trennen und Dimmer von Farbe getrennt in Cuelists zu speichern, musst du dir im Bereich des Input Assignment keine Gedanken machen. Darüber hinaus lässt sich das Ganze mit einer Cuelist Group und mehreren Cuelists meiner Meinung besser realisieren, weil du mit dem Cuelist Monitor ein interaktives Steuerelement hast, dass sich immer an dem Inhalt der Cuelist Group orientiert.

    Da hast du mich missverstanden was mein Problem an dieser stelle ist.

    Ich kann das Einblenden einer farbe im Timing Editor ändern oder die Fadetim einer Cue die nur eine farbe enthält auf 0 setzen.

    Dabei entsteht nur ein Problem. Dieses Verhalten benötige ich genau ein Mal, wenn ich die Dimmer Cue Starte. Danach hätte ich gerne eine Fadetime.


    Zum nächsten Punkt.

    Um eine Aditive Farbmischung für RGB scheinwerfer zu erstellen, geht man am besten hin und erstellt eine Cue, die die Farben im RGB-Farbmodell ohne Fadetime auf Schwarz stellt. Diese Cuelist enthält nur diese eine Cue. Das gemeinsame Starten müsste über die Cuelistgroup erstellbar sein. In der Cuelistgroup für Farben bekommt diese Cuelist dann die niedrigste Priorität, so, das alle Cues mit Farben diese Überschreiben.


    Die Beschreibung mit der Cuelistgroup behebt auch das Obere Problem mit der Fade Time, da diese nun rein von den Cues mit einer Farbe abhängig ist.



    Edit: Offtopic Diskussion bzw. reines Interesse


    Sinn des Dimmers: einpegeln der Einzelnen Lampen bzw. Helligkeit auf der Bühne

    Sinn der Farbausgabe: Eine entsprechende Farbe wiedergeben


    Mein Gedanken Gang
    Funktionsweise DMXControl 3
    Standard auf einer Bühne ohne Lampen ist Dunkel, also grund Farbe Schwarz
    Gewünschtes Ergebnis einer Leuchtquelle, einen Ort in eine beliebige Farbe und Helligkeit beleuchten.
    Bühne Grundsätzlich Weiß beleuchtet und ich reduziere mein Farbspektrum so das mein Gewünschtes Farb-Bild entsteht.


    Warum hatte man sich für diesen Ansatz entschieden bzw. Warum betrachtet man nicht die Bühne sondern die Lichtquelle?


    Gruß

    Max

  • Und weiter geht's. ;)

    Dieses Verhalten benötige ich genau ein Mal, wenn ich die Dimmer Cue Starte. Danach hätte ich gerne eine Fadetime.

    Ganz ehrlich? Bitte nicht böse verstehen: wofür? Ich sehe da keinen Sinn drin, beim ersten Start einer Farbe hier einen Unterschied und dir damit das Leben unterschiedlich schwer zu machen. Wieso möchtest du dies beim erstmaligen und auch einzigen Start explizit anders haben? Zumal: wann genau soll alles einmal sofort ohne faden geschehen? Vielleicht magst du mir deine Idee dahinter (nochmal) erklären.


    Ich kann nachvollziehen, dass du nach dem Öffnen des Projekts keine Farbe auf den Geräten haben möchtest und dies mittels einer Grund-Cuelist erschlägst. Zu diesem Zeitpunkt ist der Dimmer der Geräte noch aus, sodass du von dem Umschalten so erst einmal gar nichts mitbekommst. Darüber hinaus passiert dies ja auch noch vor dem Einlass zur Show oder vor Beginn der Aufzeichnung. Wenn es los geht, hast du entweder einer alternative Lichtstimmung vorbereitet (die dann auch zu sehen ist) oder du startest einen passenden Effekt mit dem Song - aber dies läuft doch dann bereits mit dem Fade und diese bewegen sich doch alle im Bereich von maximal 10 Sekunden, oder liege ich da falsch?


    Um eine Aditive Farbmischung für RGB scheinwerfer zu erstellen, geht man am besten hin und erstellt eine Cue, die die Farben im RGB-Farbmodell ohne Fadetime auf Schwarz stellt. Diese Cuelist enthält nur diese eine Cue.

    Da sind wir bei dem Punkt von eben: das kann ja (sofern es hier eine entsprechende Unterstützung gäbe) in der Grund-Cuelist gespeichert sein, welche du einmal unmittelbar nach dem Laden des Projekts startest. Da kommt es ja nicht darauf an, ob diese eingefaded wird oder nicht.


    Was ich aber schon einmal einwerfen kann: auch die Fadezeiten in den Cuelists lässt sich insgesamt skalieren. Dafür ist der Fade Factor.


    In der Cuelistgroup für Farben bekommt diese Cuelist dann die niedrigste Priorität, so, das alle Cues mit Farben diese Überschreiben.

    Was ich auch beim Lesen deiner ersten Beiträge in diesem Thread nochmal mitbekommen habe: die Cuelist mit der höheren Priorität (zum Beispiel 23) überschreibt die mit einer zahlenmäßig niedrigeren Priorität (zum Beispiel 2).

  • Moin,

    im letzten Livestream wurde die Matrix Funktion gezeigt. Dies könnte meine Lösung für viele Probleme sein. Gibt es eine Anleitung wie man die Matrix Effecte um eigene erweitern kann?


    Edit: Ich hab gerade ein Bissl experimentiert und was Tolles Herausgefunden: Inerhalb einer Matrix kann man Farben Aditiv mischen 8| :D zwei überlagernde Matrixen leider nicht

    Mit Boom lassen sich einfache Lauflichter super Programieren


    Edit2: Wie Funktioniert die Gruppensteuerung von mehreren Matrixen?


    Edit3: Lassen sich Presets aus dem Softdesk heraus verändern?


    Gruß

    Max

  • Steuerung von der Frontbeleuchtung mit Softdesk



    Limiter

    Begrenzt die Maximale Helligkeit.

    • Priorität: 10
    • Mischverhalten: LoTP
    • Gruppe: Alle betreffenden PAR 64 Kannen

    Masterdimmer

    Soll die Grundhelligkeit vorgeben.

    • Priorität: 8
    • Mischverhalten: HTP
    • Gruppe: Alle betreffenden PAR 64 Kannen

    Relativ-Fader

    Sollen Abweichungen zum Masterdimmer ansteuern.

    • Priorität: 5
    • Mischverhalten: Habt ihr eine Empfehlung?
    • Gruppe: Positionen auf der Bühne, je nach konstelation kann eine PAR-Kanne aus der Gruppe Rausgenommen werden oder Hinzugefügt werden (vielleicht steuerbar über das Stream Deck)


    Ich habe für alle 5 Fader eine Cuelist erstellt. Aktuell ist mein Problem das der Dimmerkanal bei Relativ-Werten keine negative Werten nutzen möchte. Kann dies am DDF liegen?


    Oder habt ihr eine Alternative Idee?


    Gruß

    Max


  • Hallo Max!


    Ich würde es mit einer Cuelist pro Gerät und einem Group Master lösen.


    Lege dir für die Frontbeleuchtung eine Device Group an. Die Fader für Limiter und Master verrechnest du mit einem Math-Node und gibst den Ausgangswert an den Group Master. Für die vier "Relativfader" legst du je eine Cuelist mit einem Cue an, wo der PAR entsprechend auf 100% gesetzt ist. Ggf. sprichst du die Geräte ebenfalls über Device Groups an, solltest du mal spontan mehr als ein PAR gleichzeitig ansprechen sollen.


    Die Fader für den relative Abweichung verknüpfst du mit der Intensität der jeweiligen Cuelist. Aber - und das ist nun der Trick - du übergibst nicht den Wertebereich 0 bis 1, sondern zum Beispiel 0 bis 5 (maximal 10). Auf diese Weise kannst du den PAR trotzdem "heller als 100%" machen. Bekanntermaßen verrechnet DMXControl 3 ja die Helligkeit der Cuelist mit allen Group Mastern, in denen ein Gerät enthalten ist. Wenn du also aus der Cuelist 250% Helligkeit rausgibst, kannst den zugehörigen PAR trotzdem heller machen, wenn du den Group Master heruntergezogen hast.


    Ich hoffe, du kannst meinen Ausführungen folgen.


    Um deine Frage zu beantworten: in der aktuellen Version kann man bei numerischen Werten, die nur positive Werte erlauben, keine negativen relativen Werte nutzen. Diesen Punkt haben wir grundsätzlich aber auf dem Schirm, dass es bestimmte Konstellationen gibt, wo so etwas erforderlich ist. Ob man deinen beschriebenen Anwendungsfall so auch dazu zählen kann, würde ich im ersten Schritt eher verneinen.


    Stefan

  • Ich probiere es zu verstehn,

    Es gibt aktuell eine Gerätegruppe für alle Scheinwerfer und jeweils eine Gruppe für jede position wie oben Beschrieben.

    Jede der genannten gruppen hat eine Cuelist in der nur der Dimmer gesteuert wird.


    Der Groupmaster kann die Maximale Helligkeit regeln, so muss ich nicht die Cuelist mit LoTP nutzen.

    In deiner Beschreibung, wenn ich es richtig verstehe, kann ich nicht die Helligkeit reduzieren für eine einzelne Gruppe, nur erhöhen - gegenüber dem Master.


    Ich kann diese Rechnung komplett im Input Assignment machen, mit negativen relativen Werten könnte ich eine Komplexes Input Assignment mir ersparen, indem ich eine Cue habe die den Dimmerwert reduziert.


    Mir fällt gerade auf, wenn ein Fader im Softdesk, durch das Input Assignment einen Wert zugewiesen wird, gibt er diesen dicht wieder zurück. Liegt das daran, das man Schleifen im Input Assignment unterbinden möchte?


    Ich hab angefangen es im Input Assignment zu lösen, die Steuerung und Relative Steuerung funktioniert.


    Was noch nicht funktioniert, sind die Clear Buttons, die den Relativen Fader wieder zurück setzten. Dazu müsste ich dem Math Node, den wert weitergeben, welcher zuletzt geändert wurde. Wie kann ich dies am einfachsten aufbauen?


    Gruß

    Max

  • In deiner Beschreibung, wenn ich es richtig verstehe, kann ich nicht die Helligkeit reduzieren für eine einzelne Gruppe, nur erhöhen - gegenüber dem Master.

    Wenn du den Fader für die einzelne Gruppe auf 0 ziehst, dann ist der zugeordnete PAR auch aus, sofern du den ganzen Wertebereich zulässt. Du kannst der Intensität aber eben auch nur einen Wertebereich von 0,5 bis 1,5 übergeben, wodurch du die Helligkeit eben um +/-50% variieren kannst.

    [...] mit negativen relativen Werten könnte ich eine Komplexes Input Assignment mir ersparen

    Ich habe die Connectionsets jetzt nicht nachgebaut, aber wenn ich das im Kopf richtig überblicke, fallen diese genauso einfach aus und sind auch von der Anzahl her nicht mehr wie in deiner Lösung:

    • Ein Connectionset, um den Limiter-Fader mit dem Master-Fader mittels einem Math-Node zu verrechnen und den Wert an den Groupmaster zu übergeben.
    • Ein Connectionset, um die Cuelists für das Frontlicht zu starten und zu stoppen. Hier kannst du dir aber ggf. auch eine Cuelist Group erstellen und den Button mit dem Cuelist Group Node verbinden, worüber sich alle zugeordneten Cuelists gleichzeitig starten und stoppen lassen. Alternativ wählst du in den Cuelist Group Einstellungen für das Starten und Beenden die Einstellung, dass eine Cuelist alle anderen in der Gruppe startet bzw. stoppt.
    • Je ein Connectionset, um den Relativfader über einen Rule of Three mit der Intensität der Cuelist zu verknüpfen.
  • Ich stell jetzt mal meine Lösung rein im Input Assignment vor.


    Funktionsumfang

    • Ansteuerung von 4 PAR64 LED WarmWeis Leuchten
    • Alle 4 Leuchten sind in Gruppen und jede der 4 Gruppen hat eine eigene Cuelist
    • Maximale Wert soll Limitiert werden
    • Grundeinstellung (Dimmer) soll für alle Leuchten auf einmal Einstellbar und Verstellbar sein
    • Jede Leuchte soll in beide Richtungen angepasst werden (Relativ zur Grundeinstellung)
    • Relative Verstellung sollte pro Leuchte zurückgesetzt werden
    • Alle Relativen Verstellungn sollte zurückgesetzt werden
    • Alle Cues Starten auf Einmal oder Stoppen


    Softdesk

    • Buttons die nur getriggert werden wenn sie Gedrückt oder losgelassen werden und nicht zwei Zuständ im Input Assignment umsetzten sollen muss der entsprechende Wert im Softdesk vom Button der keine Funktion haben soll gelöscht werden (value activated / deactivated). In diesem Fall gibt der Button nur im gedrückten zustand den Wert 0 weiter.
    • Limiter und Master sollten Werte zwischen 0 und 1 haben um sich die "Rule of three" im Inputassignment zu sparen
    • Fader für die Relative Steuerung sollten Werte Symmetrisch im + und - Bereich haben. Bei +1 bis -1 kann jede Leuchte für sich an und aus geregelt werden. Soll nur eine Anpassung der Helligkeit erfolgen reicht auch ein Wertebereich von +0,5 bis -0,5

    Übersicht Input Assignment

    • Ein eingang eines Knotens kann immer nur von einem Input gesteuert werden.
    • im Beispiel soll entweder über Clear oder Clear All die Relative Steuerung zurückgesetzt werden. Damit beide Buttons verarbeitet werden können, wird ein "LTP-Node" zwischengeschalten.
    • Das Zurücksetzten des Sliders im Softdesk duch die Buttons Clear und all Clear hat nicht zu Folge, dass die Werte im inputassignment neu Berechnet werden. Deswegen muss mit einem weiteren "LTP-Node" zwischen Button und Slider zwischengeschaltet werden.
    • Der Master-Slider wird mit einem "Math-Node" mit dem Relativ-Slider oder einem der gedrückten Buttons mit dem Wert 0 verrechnet.


    • Nach der Berechnung des Intensitätswertes vom Master-Slider und Relativ-Slider wird mit einem "Compare-Node" und einem "Input-Selector" geschaut welcher werd der Größere ist. Ist der Limiter Größer wird der Berechnete Wert an die Cuelist weitergegeben. Ist der Berechnete Wert kleiner, wird der Wert vom Limiter weitergegeben.
    • Ein "T-Flip-Flop" schaltet die Cueliste an und aus. Will man mehrer Cuelist´s an und aus Schalten, sollte dies über eine Cuelist-Group zusammengeschalten werden.



    Falls jemand eine elegantere Lösung hat, wäre es schön dies Erklärt zu bekommen.


    Wird als Limitter der Groupmaster (Standardeinstellungen, kann vieleicht geändert werden, ich weis dann bloß nicht wo) verrechnet, wird die gesteuerten Werte Prozentual verrechnet. Wie hier im Input Assignmetn verwendet wirkt der Limiter als reine aktive Obergrenze. Nach dem motto, wir Brauchen eine Obergrenz für die Ausgabe vom Licht, so würde es der Seehofer ausdrücken.



    Gruß

    Max

  • So. Nachdem ich über deine doch komplexe Lösung ein wenig erstaunt war, wollte ich es nun nochmal wissen und habe in dem beigefügten Projekt mal genau das umgesetzt, was ich oben beschrieben habe:

    • 1 Connectionset für Limiter und Master, wo die Faderwerte miteinander verrechnet und an den Groupmaster übergeben werden
    • Je ein Connectionset für die Helligkeitskorrektur über die Cuelist-Intensity inklusive Button zum Zurücksetzen auf 0
    • 1 Connectionset zum gemeinsamen Starten und Stoppen der Cuelists für das Frontlicht

    Schaue mal rein, ob du dies so nachvollziehen kannst und insbesondere ob ich nun das so umgesetzt habe, was du erfragt hast.

  • Danke für deine Unterstützung.

    leider passt das Ergebnis vom Limiter nicht. Wenn ich bei dir den Limiter auf 50 stelle und den Master auf 70 kommt der wert 35 bei den Lampen an. Als Ergebnis sollte 50 raus kommen. Der Limiter soll den Maximal möglichen Wert begrenzen.


    Das mit dem Start / Stop konnte ich gut Nachvollziehen und ich habe das direkt so Implementieren, wie auch der Input selector zum Umschalten für die Clear Funktion.


    Nochmals Danke für das Beispielprojekt, das hat mir sehr geholfen.

  • Der Limiter soll den Maximal möglichen Wert begrenzen.

    Okay. Da ist dann in der Tat eine etwas andere Verschaltung erforderlich, um den Wertebereich oberhalb des eingestellten Wert für den Limiter zu kappen.


    Mit meinem Konzept spiegele ich die Arbeitsweise von DMXControl 3 wieder, wenn in den Geräteeinstellungen den Wert für den Limiter setzt. Hier ist es nämlich ebenfalls so, dass der Wertebereich für Intensity herunterskaliert wird und so keine toten Zeiten beim Ein- und Ausfaden gibt. Die Zeiten verteilen sich eben auf einen anderen Wertebereich.

  • Wichtig ist, dass du im Softdesk für den Slider den Pass-Through-Modus aktivierst. Das kannst du auch gut sehen: ist der Pass-Through-Modus deaktviert, springt der Slider nur zum Zeitpunkt des Drückens des Buttons zurück, während der Slider im anderen Fall den durch den Input Selector gesetzten Wert beibehält.


    Dein beschriebenen Verhalten kann ich so mit meinem Beispielprojekt nicht nachvollziehen, da der Input Selector dem Slider explizit den Wert 0 übergibt und der Slider diesen dann auch annimmt.

  • Hallo Maxiking,


    ich habe mich jetzt auch nochmal deinen Wünschen im Projekt angenommen. Dazu habe ich das Projekt im Anhang gebaut.

    Kuck dir einfach selbst an, was ich gemacht hab, aufkommende Fragen beantworte ich gerne!

    "Unscheinbar" sind folgende Veränderungen:

    • Cuelist Group "Cuelist Start behaviour: Master/any starts all"
    • Cuelist Group "Cuelist Stop behaviour: Master/any stops all"

    -> dadurch kann ich mit einer Cuelist alle Anderen (in der Gruppe) starten/stoppen/Status

    • Softdesk Relativ Slider: PassThrough "True", Min "-1", Max "1"
    • Reset Buttons: Min " ", Max "0"

    -> dadurch können die Slider auf 0 zurückgesetzt werden, werden aber nicht die ganze Zeit angesprochen


    Viele Grüße

    Johannes

  • Moin,

    der Limiter funktioniert so wie ich es mir gehoft habe. Finde die Lösung mit dem Mathe-Node sehr elegant. Welchen Vorteil bringt die Verwendung eines Parametermasters an dieser stelle?


    Nur habe ich das Problem, das der normale Clear Button nicht immer Funktioniert. Der Clear All Button funktioniert ohne Probleme.

    Dieses verhalten konnte ich mit dem LTP-Node ändern. Haben die Nodes öffters Probleme mit mehreren Eingängen? Dieses Problem konnte ich bei meiner Variante auch beobachten.


    Gruß

    Max

  • Es kann sein, dass JohannesStroe in seinem Beispielprojekt nicht die Intensität der Cuelist insgesamt manipuliert, sondern direkt den Wert für den Dimmer mit Hilfe des Parametermasters. So findet die Berechnung komplett im Input Assignment statt. Von daher schaue einmal in eine der Cues. Grundsätzlich lässt sich das Konzept auch auf den Weg über die Cuelist-Intensität oder über Group Master anwenden, sogar ohne dass du Werte verändern musst.

    Dieses verhalten konnte ich mit dem LTP-Node ändern. Haben die Nodes öffters Probleme mit mehreren Eingängen?

    Genau aus diesem Grund kam der LTP-Node in DMXControl 3.2.2 hinzu, weil gleichzeitige Werteänderungen auf der Eingangseite eines Nodes nicht richtig verarbeitet werden können. Ein typisches Beispiel ist Änderung von Text und Farbe eines Buttons im Softdesk. Hier half in der Vergangenheit das Delay-Node weiter, mit dessen Hilfe sichergestellt wurde, dass ein zeitlicher Versatz zwischen den ankommenden Informationen liegt.

  • ja, die Parametermaster steuern die Intensität der Cue´s, mich würde Interesieren welchen Vorteil es bringt, die Intensität einer Cue über den Parametermaster zu ändern statt die Intensität einer Cuelist direkt?


    In einem anderen Thread wurde mir erklärt, das DMXControl als Steuerndes Element Cuelists nutzt und nicht Cues. Ist das jetzt ein Phänomen "Wir haben Dimmerkurven? oder Bricht nur der Parameter-Master die Regel nach dem Motto, Ausnahmen bestätigen die Regel?


    Gruß

    Max

  • Der wesentliche Vorteil an Parametermastern ist, dass du hier auch durch die Verwendung von mehreren Parametermastern den Wert für eine Funktion fannen kannst. Das sieht dann zum Beispiel so aus: {ParameterMaster 1} <> {ParameterMaster 2}. Ein weiterer Punkt ist, dass sich Parametermaster bei zahlreichen anderen Funktionen und eben auch bei Parametern von Effekten nutzen lassen.


    Somit trifft die ursprüngliche Aussage auch weiterhin zu. Die Parametermaster übergeben einen Wert, den die Cue nach dem Starten und Stoppen der zugehörigen Cuelist verarbeiten und ausgeben. Der Unterschied ist hier nur, dass du die Werte über die Parametermaster zur Laufzeit manipulieren kannst.