Dimmer mit DMX benutzen (lief die ganze Zeit analog) - Was tun ?

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  • Zaunei wrote:

    Eine Entnahme Stelle auf der Bühne wird denke ich ausreichen. Höchstens an der Decke in der Aula Mitte wäre noch eine Überlegung wert. Aber da benötige ich doch einen DMXSpliter oder ?
    Wenn du eine Stichleitung legen willst, dann schon.
    Wir haben das als (geschlossene) Ringleitung geplant, da kann man dann je nach Wunsch den Ring unterbrechen und einspeisen/entnehmen, wo man eben will. Egal, ob jetzt die Technik oben oder unten steht, oder ob man seitlich noch nen Dimmer braucht, ... :)
    .
  • Du könntest z.b. wenn du das neue DMX-Kabel von der FOH zur Bühne eh über den Dachboden führst einmal auftrennen und in die Decke XLR Male und Female einbauen, wenn Du dann oben Geräte hast die mit einschleifen, und ansonsten mit nem kurzen Kabelstück brücken....

    Stefan meint vermutlich dass die gesamte Leitung in sich geschlossen ist, also praktisch ein Ring oder Kreis, und es immer wieder eingebaute Male und Female Buchsen gibt, die im Normalzustand gebrückt sind, und wenn du an beliebiger Stelle einspeisen willst (Pult), nimmst du die Brücke raus und hängst das Pult dran... von da geht alles einmal durch die gesamte Leitung und kommt praktisch (ungenutzt) direkt nebenan wieder aus der dann freien Female-XLR raus... und Geräte kannst Du dann an beliebiger Stelle einschleifen...

    In meiner alten Schule steht mittlerweile ein DMX-Splitter (auch im Eigenbau keine große Kunst, ein RS485-Treiber auf input, die a/b-Leitungen z.B. auf 6 sendende Treiber legen und fertig.... mit externem Netzteil auch Stromtechnisch eigentlich unbedenklich und ungefährlich (ok, man sollte wissen was man tut beim Löten). In vielen Situationen ist ne Sterntopologie ist meistens doch einfacher als eine Kette (bei uns z.B. Dimmerracks + geflogene Traverse für Spots mittig + geflogene Washer hinten in der Halle)
  • So DMX funktioniert auf jeden fall :D
    Der Elektriker würde gerne dieses conrad.de/ce/de/product/600270…mpaign=link&WT.mc_id=epro Kabel benutzen, weil er es recht güstig bekommt. Denkt ihr das geht gut ?
    Noch ma zu den 48V :D
    Ist es nun für den Dimmer gefährlich oder nicht, ignoriert er die 48V genau so wie Mics?
    Ansonsten wie sieht es aus mit Maße abtrennen? Weil darüber laufen ja die 48V und die Maße wird ja eigentlich nicht benötigt, oder ?
  • Hey,

    als Kabel würd ich lieber was gescheites nehmen. Auch wenn das mit dem Kabel theoretisch gehen sollte.
    Bei Thomann für 1,09€/meter gibts das hier: thomann.de/de/cordial_cdmx_1.htm

    Ich bin bezüglich Phantomspannung in DMX kein Experte, aber in der Regel ist es gefährlich, da der Dimmer die 3 Adern auf eine Platine führt und dort verarbeitet. In nem Mic ist das nicht der Fall.

    Ich weiß nicht ob das klappt, aber eventuell ne Diode in die Masse rein? Weil Masse ist ja eigentlich 0, und die Phantomspannung ist ja +... Allerdings könnteste dann vermutlich wirklich einfach die Masse trennen. Sorry kann ich dir nicht sagen ob dann das DMX noch geht, grundsätzlich ist es keine gute Option, aber wenns funktioniert wird es das sicherste sein.

    LG
    Chris
    Steuerung: 4 Notebooks, Full-HD Touchscreenmonitor, FX-5, 2*Eurolite USB2DMX 512, Korg nanoKEY, Stairville DMX Splitter, Botex DMX Merger, 2*Stairville DMX Master I, 12 Kanal DMX Mischer
    gesteuert werden Produkte von: BOTEX, Showtec, Stairville, Eurolight, Eurolite, Antari, Martin, AmericanDJ

    Wer (Rechtschreib-)Fehler findet, darf sie -wie üblich- behalten :)
  • Zaunei wrote:

    Der Elektriker würde gerne dieses ... Kabel benutzen, weil er es recht güstig bekommt. Denkt ihr das geht gut ?
    Wenn schon neu (feste Verlegung?), dann gleich anständig machen:
    lappkabel.de/index.php?id=750207
    Oder stinkt normales Cat5e/Cat6/Cat7 nehmen.

    Zaunei wrote:

    Ist es nun für den Dimmer gefährlich oder nicht, ignoriert er die 48V genau so wie Mics?
    Datenblatt vom SN75176 (sogut wie in jedem DMX Gerät verbaut): Voltage at any bus terminal (separately or common mode), –7 ... 12 V. Also ignoriert er das nicht. Kommt noch darauf an, wie weit die Spannung einbricht. Habs noch nie ausprobiert, was passiert. Richtige Verbinder verbauen und Problem ist gelöst.

    Zaunei wrote:

    Ansonsten wie sieht es aus mit Maße abtrennen? Weil darüber laufen ja die 48V und die Maße wird ja eigentlich nicht benötigt, oder ?
    Es hat schon seinen Grund, warum da eine Masse (in diesem Fall über Schirm übertragen) mitgeführt wird, eben um den o.g. Gleichtaktspannungsbereich einzuhalten.

    Dennis
  • Hallo,
    er meint damit sicher 5-pol. XLR-Stecker zu verbauen ;).
    Ohne jetzt wieder einen Streit vom Zaun brechen zu wollen, was normgerecht ist und was nicht, bin ich immernoch der Meinung, dass man das in Sachen DMX etwas differenzierter sehen muss. Auch wenn es nicht direkt in der Norm spezifiziert ist, gibt es nunmal 3-pol. DMX und das mittlerweile in sehr vielen Geräten. Gerade in Schulen werden halt sehr oft billige DMX-Geräte eingesetzt und die haben alle 3-pol. XLR-Anschlüsse. Hier muss du (evtl. mit einem Lehrer, der davon auch etwas Ahnung hat) abwägen, was für euch praktikabler ist und wie groß die Gefahr ist, dass jemand ein Mikrofonkabel mit Phantomspannung in den DMX-Anschluss einsteckt. Ich kann dazu nur sagen, ich stand vor der selben Entscheidung, als die Aula in meiner alten Schule vor ein paar Jahren modernisiert wurde. Damals hab ich mich bewusst für 3-pol. Buchsen an den fest installierten Kabeln entschieden, einfach weil es praktikabler für uns ist. Alle DMX-Geräte in meiner alten Schule haben 3-pol. DMX-Anschlüsse und ich wollte dann nicht auch noch ein duzend 3-pol. => 5-pol. und 5-pol. => 3-pol. Adapter rumliegen haben. Alle Anschlüsse sind mit einem aufklappbaren Deckel versehen, der beschriftet ist. Und die Anschlüsse sind räumlich von den Ton-Anschlüssen getrennt. Den Technik-AG-Mitgliedern habe ich wie bereits gesagt fast schon eingeprügelt, was der Unterschied zwischen DMX und Ton-XLR ist. Daher hat auch noch niemand ein falsches Kabel in die DMX-Buchsen eingesteckt.
    Viele Grüße
    JP
    im Falle eines Falles klebt Gaffa einfach alles, denn Gaffa ist dein Freund und Helfer :thumbup:

    Post was edited 4 times, last by JPK ().

  • Zaunei wrote:

    Wieso ist das CAT 5 Kabel mehr zu empfehlen wie das andere ?
    Weil das von dir genannte Kabel nicht die Anforderungen eines RS485 Bus Systems erfüllt (Wellenwiderstand/Leitungskapazität/etc.)
    Für DMX wird da in der Praxis Kabel nach AES/EBU benutzt. (DJChris hat schon eins genannt)
    CAT5 erfüllt die Anforderungen auch. Ist sogar noch deutlich besser.
    Und für feste Verlegungn gibts zu CAT 5 einfach keine Alternative, weil günstig ist & alle Anforderungen erfüllt.

    Dennis
  • Hänge doch vor den + und - Eingängen des DMX Ports je einen Widerstand 4,7 KOhm. Und zusätzlichen je eine Z-Diode 12V, die die Spannung am DMX Eingang auf 12V begrenzt.
    Genesis 1:3 Und Gott sprach: "Es werde Licht!" und es ward Licht (...oder nicht). 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war;

  • Mhhh an die Z-Diode hab ich auch schon gedacht... Bin aber noch nicht so tief in die materie gedrungen, dachte Z-Dioden lassen kein Saft durch bis ne gewisse Spannung erreicht ist? Gibts das beides oder liege ich falsch?

    Weil wenn die nur bis zu ner bestimmten Spannung durchlassen, ist das natürlich die beste und einfachste Lösung das System sicher zu schützen.

    Aber wieso Wiederstände in die Data+/-? Dadurch wird ja des DMX schwächer, und mit der Phantomspannung auf der Masse hat des ja auch nicht viel am hut, oder?
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    Wer (Rechtschreib-)Fehler findet, darf sie -wie üblich- behalten :)
  • DJChris wrote:

    dachte Z-Dioden lassen kein Saft durch bis ne gewisse Spannung erreicht ist? Gibts das beides oder liege ich falsch?
    Jup. Stimmt schon. Die Diode kommt aber nicht in Reihe zum Widerstand, sondern die Kathode zwischen Widerstand und Terminal am RS485 Treiber und die Anode an GND.

    DJChris wrote:

    Aber wieso Wiederstände in die Data+/-? Dadurch wird ja des DMX schwächer
    Die Widerstände werden zur Strombegrenzung benötigt. Ohne diese hätte man im Fehlerfall, da die Diode beim erreichen der Durchbruchspannung niederohmig wird, einen Kurzschluss. Und da es vermutlich Pulte gibt, wo die Phantomspeisung nur bedingt Kurzschlussfest ist ...

    DJChris wrote:

    und mit der Phantomspannung auf der Masse hat des ja auch nicht viel am hut, oder?
    Bei Phantomspeisung beträgt die Potentialdifferenz zwischen den Signaladern und GND 48V und zwischen den Signalandern gegeneinander 0V.
    Um eben diese 48V Differenz zu GND, die der RS485 Treiber nicht mag geht es.

    Dennis
  • Achso, du willst also einfach die Phantomspannung auf die Data drauflegen oder wie? (Phantomspannung muss nicht zwingend 48V sein! Das ist nur das übliche. Bin mir jetzt nicht sicher aber ich bilde mir ein zwischen 30 und 52V oder sowas um den Dreh)

    Das würde dann so aussehen:

    Z-Diode1: 1-2
    Z-Diode2: 1-3
    R1: 2
    R2: 3

    Oder meinst du was andres?


    LG
    Chris
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  • So stelle ich mir das vor. Die vorher vorgeschlagenen 4k7 würde ich durch 2k2 ersetzen.
    Bei 4k7 habe ich festgestellt, dass die Flanken nicht mehr so schon steil sind.

    Es kann nichts schaden, die Z-Diode als 1,3W Variante und den Widerstand als 0,5W Variante zu nehmen.

    Genesis 1:3 Und Gott sprach: "Es werde Licht!" und es ward Licht (...oder nicht). 4 Und Gott sah, dass das Licht gut war;